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Die Mehrheit der Chefs in deutschen Unternehmen gelangte aufgrund ihrer fachlichen Kenntnisse in eine Führungsposition. Dabei sind menschliche Eigenschaften - wie soziale Kompetenz oder emotionale Intelligenz - die entscheidenden Faktoren für erfolgreiche Menschenführung. Der Vorstandsvorsitzende eines großen Systemhauses brachte es treffend auf den Punkt: "Wir stellen Leute wegen ihres Fachwissens ein - aber entlassen sie wegen menschlich-sozialer Unzulänglichkeiten" (we hire people because of their skills, but fire them because of their lack of abilities"). Menschenführung verlangt Orientierungen in Denken, Fühlen und Handeln, die im Alltag manchmal verloren gehen. Fairness, Offenheit und Respekt gegenüber MitarbeiterInnen sind Voraussetzungen, um Leistungsmotivation und Vertrauen zu erzeugen. Der Führungsführerschein besteht aus drei Schritten. Ein Anfangs-Test stellt fest, welche Erfahrungen schon vorhanden sind und ob - bzw. wieviele - "Fahrstunden" zu erforderlich sind. Begleitend zur Arbeit werden dann bis zu acht Sequenzen (Seminare, Coachings) angeboten, in denen Führungssituationen bearbeitet und geübt werden ("Lernphase"). An deren Ende steht jeweils eine Selbst-Überprüfung ("Kontrollphase"), nach der sich jeder eigene Umsetzungsziele setzt und diese als "Hausaufgaben" an seinen Arbeitsplatz mitnimmt. Parallel dazu schickt jeder Teilnehmer konkrete Problemfälle und Lösungen aus seinem Arbeitsalltag ein, zu denen er Feedback und zusätzliche Lösungsalternativen erhält. Am Ende steht eine Abschlussprüfung und die Ausstellung des "Führerscheins". Diese Massnahme kann von Unternehmen gebucht werden als Bestandteil ihrer Führungsentwicklung und Nachwuchsplanung. Sie steht ebenso einzelnen Führungskräften zur individuellen Mitarbeit offen. Fordern Sie nähere Informationen an
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